RechtsCentrum.de
Angezeigte Ergebnisse pro Seite:   5 | 10 | 20 | 50
Suchergebnisse 1 bis 6 von 6

PDF-DokumentBankrecht - Online-Banking

BGH - LG Düsseldorf - AG Düsseldorf
24.4.2012
XI ZR 96/11

Ein Bankkunde, der im Online-Banking Opfer eines Pharming-Angriffs wird, handelt fahrlässig, wenn er beim Log-In-Vorgang trotz ausdrücklichen Warnhinweises gleichzeitig zehn TAN eingibt.

BGB § 276

Aktenzeichen: XIZR96/11 Paragraphen: BGB§276 Datum: 2012-04-24
Link: pdf.php?db=bankrecht&nr=30701

PDF-DokumentBankrecht - Online-Banking

LG Bonn
29.12.2006
3 O 236/06

Zur Berechtigung einer Stornobuchung durch die Bank bei einer Kontogutschrift infolge einer mit ausgespähter PIN und TAN vorgenommenen Überweisung im Online-Banking

Nr. 8 Abs. 1 AGB-Banken

Aktenzeichen: 3O236/06 Paragraphen: Datum: 2006-12-29
Link: pdf.php?db=bankrecht&nr=20345

PDF-DokumentBankrecht - Wertpapierrecht Online-Banking Sonstiges

OLG Schleswig - LG Itzehohe
04. 3. 2004. 5 U 18/03
Darlehen, Wertpapierkredit, Kündigung, Verwertungsbefugnis

Kündigungsrecht und Verwertungsbefugnis einer Direktbank bei auf Falschangaben in ihrem EDV-System zurückzuführender Unterdeckung des eingeräumten Wertpapierkredits

1. Kommt es infolge einer fehlerhaften Angabe des zur Verfügung stehenden Wertpapierkredits im Online-System einer Direktbank im Verhältnis zum Wert des diesen Kredit besichernden Wertpapierdepots zu einer Unterdeckung, darf die Bank wegen unterlassener Zurückführung des Kredits das Kreditverhältnis nach Treu und Glauben erst kündigen, wenn zuvor dem Kunden ein angemessener Zeitraum zur Zurückführung des Kredits oder Stellung weiterer Sicherheiten eingeräumt worden ist. Dies gilt auch dann, wenn die fehlerhafte Angabe auf die Falschangabe eines Kurses durch einen amtlichen Kursmakler zurückzuführen ist.

2. Auch ein der Bank vertraglich eingeräumtes Recht, jederzeit zur Wiederherstellung der vereinbartes Deckungsrelation Depotwerte zu veräußern, steht unter dem Gebot von Treu und Glauben und kann deshalb ebenso wie ein Kündigungsrecht durch die berechtigten Interessen des Kunden - und damit einzuhaltende Wartefristen - beschränkt sein.

3. Ein Zeitraum von 1 Monat stellt unter normalen börslichen Umständen in aller Regel eine für den Kunden angemessene Frist zur Rückführung einer durch Falschangaben im Online-System einer Direktbank verursachten Unterdeckung dar.
BGB §§ 242, 607 ff. a.F.

Aktenzeichen: 5U18/03 Paragraphen: BGB§242 BGB§607 Datum: 2004-03-04
Link: pdf.php?db=bankrecht&nr=9240

PDF-DokumentBankrecht - Online-Banking

OLG Köln - LG Bonn
05.11.2003 13 U 42/03
Besteht die Bank darauf, jede Teilausführung einer Online-Order wie einen gesonderten Auftrag abzurechnen, muss der Kunde trotz schriftlicher Ablehnung dieser Bedingung einen unter weiterer Nutzung des Online-Orderprogramms („maxblue“) erteilten Auftrag als Einverständnis gegen sich gelten lassen.
BGB §§ 154, 242

Aktenzeichen: 13U42/03 Paragraphen: BGB§154 BGB§242 Datum: 2003-11-05
Link: pdf.php?db=bankrecht&nr=9894

PDF-DokumentBankrecht - Online-Banking

OLG Köln - LG Bonn
05.11.2003 13 U 42/03
Besteht die Bank darauf, jede Teilausführung einer Online-Order wie einen gesonderten Auftrag abzurechnen, muss der Kunde trotz schriftlicher Ablehnung dieser Bedingung einen unter weiterer Nutzung des Online-Orderprogramms („maxblue“) erteilten Auftrag als Einverständnis gegen sich gelten lassen.
BGB §§ 154, 242

Aktenzeichen: 13U42/03 Paragraphen: BGB§154 BGB§242 Datum: 2003-11-05
Link: pdf.php?db=bankrecht&nr=9934

PDF-DokumentBankrecht - Haftungsrecht Online-Banking Wertpapierrecht

OLG Nürnberg
09.10.2002 12 U 1346/02
Irrtum bei Erteilung eines Online-Aufrags auf Kauf von Wertpapieren

1. Eine Direktbank ist nicht verpflichtet, durch ein Guthaben des Auftraggebers nicht gedeckte, im online-Verfahren erteilte Aufträge zurückzuweisen.

2. Eine Regelung in Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Bank, dass diese "zur Ausführung von Aufträgen zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren nur insoweit verpflichtet, als das Guthaben des Kunden, ein für Wertpapiergeschäft nutzbarer Kredit oder der Depotbestand des Kunden zur Ausführung ausreichen", gibt der Bank nur ein Leistungsverweigerungsrecht, wenn das Kontoguthaben nicht zur Ausführung des Auftrages ausreicht. Führt die Bank den Auftrag trotzdem aus, verzichtet sie auf eine Vorschussleistung des Auftraggebers, eine Verletzung ihrer Vertragspflichten ist darin jedoch nicht zu sehen.

3. Grundsätzlich enthält ein "Online"-Auftrag eine größere "Irrtumsanfälligkeit" als die vom Kunden frei formulierte Willenserklärung im Schalterbetrieb. Dem Kunden ist aber bewusst, dass der "Online" eingegebene Auftrag elektronisch bearbeitet wird, also eine individuelle, d.h. auf den einzelnen Kunden zugeschnittene Überprüfung nicht erfolgt. Die Schutzpflicht der Bank gebietet damit nur, bei solchen Aufträgen nachzufragen, bei denen es sich der Bank ohne weiteres aufdrängen muss, dass ein Erklärungsirrtum vorliegt, da Kontenguthaben, Größe des Depots und Auftrag außer jedem Verhältnis stehen.
BGB § 675

Aktenzeichen: 12U1346/02 Paragraphen: BGB§675 Datum: 2002-10-09
Link: pdf.php?db=bankrecht&nr=4810

Ergebnisseite:   1  
Startseite | Gesetze und Verordnungen | Informationen zu PDF | Anwalts- und Sachverständigenverzeichnis | RechtsCentrum.de AKTUELL | RechtsCentrum.de REGIONAL | Kontakt | Impressum
© 2002 - 2017 RechtsCentrum.de Dipl.-Ing. Horst Fabisch GmbH