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PDF-DokumentBankrecht - Inkasso

BGH - OLG Stuttgart - LG Ravensburg
10.12.2019
VI ZR 71/19

Inkassogeschäft: Verbotsirrtum bei Irren über Registrierungspflicht; Ansprüche aus §§ 2, 10 und 20 RDG

1. Ein Täter, dem sämtliche tatsächlichen Umstände bekannt sind und der den Bedeutungssinn des Inkassogeschäfts als normatives Tatbestandsmerkmal zutreffend erfasst, der aber dennoch über die Registrierungspflicht nach § 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 RDG irrt, unterliegt in Bezug auf § 2 Abs. 2 Satz 1, §§ 3, 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, § 20 Abs. 1 Nr. 2 RDG einem Verbotsirrtum im Sinne von § 11 Abs. 2 OWiG und keinem Tatbestandsirrtum im Sinne von § 11 Abs. 1 OWiG (Festhaltung Senatsurteil vom 30. Juli 2019 - VI ZR 486/18, VersR 2019, 1517 Rn. 26 ff.).(Rn.19)

2. Ein Anspruch aus § 2 Abs. 2 Satz 1, §§ 3, 10 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, § 20 Abs. 1 Nr. 2 RDG kann unter Verweis auf einen solchen Irrtum des Täters mithin nur dann verneint werden, wenn der Irrtum und seine Unvermeidbarkeit positiv festgestellt sind.(Rn.20)

BGB § 823 Abs 2
RDG § 2 Abs 1 S 1, § 2 Abs 2 S 1, § 3, § 10 Abs 1 S 1 Nr 1

Aktenzeichen: VIZR71/19 Paragraphen: Datum: 2019-12-10
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PDF-DokumentBankrecht - Straftaten Inkasso

BGH - LG Hanau
15.06.2005
2 StR 30/05

Bei "Lastschriftreiterei" mit dem Ziel der Kreditbeschaffung wird die erste Inkassostelle (Gläubigerbank) konkludent getäuscht, wenn den Lastschriften kurzfristige Darlehen mit einem deutlich erhöhten Risiko des Widerrufs zugrunde liegen und der Gläubiger seiner Bank dies nicht offen legt.

StGB § 263

Aktenzeichen: 2StR30/05 Paragraphen: StGB§263 Datum: 2005-06-15
Link: pdf.php?db=bankrecht&nr=14553

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